Freisprechung der Straßenwärter und 35 Jahre Straßenwärterausbildung

Am 1. Oktober 1991 startete in Brandenburg der erste Ausbildungsjahrgang zur
Straßenwärterin / zum Straßenwärter mit 18 jungen Auszubildenden. 

Die Ausbildung war von Anfang an praxisorientiert: Die praktische Ausbildung
erfolgte in den Straßenbaubehörden des Landes, der überbetriebliche
Unterricht wurde im damaligen Überbetrieblichen Ausbildungszentrum in
Friesack vermittelt und der Berufsschulunterricht fand und findet am
Oberstufenzentrum Havelland in Friesack statt.

Minister Crumbach gratulierte den Jungfacharbeiterinnen und Jungfacharbeitern mit einem Redebeitrag herzlich zum erfolgreichen Abschluss
der Ausbildungszeit. Die feierliche Beendigung ihrer Berufsausbildung ist für den Nachwuchs ein wichtiger Schritt ins Berufsleben. Straßenwärterinnen und Straßenwärter tragen täglich dazu bei, dass die Bundes- und Landesstraßen sicher genutzt werden können. Dafür übernehmen sie Verantwortung, arbeiten mit moderner Technik und sind bei jedem Wetter im Einsatz. Die 24 Absolventinnen und Absolventen haben sich in drei Ausbildungsjahren das notwendige Wissen und praktische Können erworben. Dass wir heute in Friesack zugleich auf 35 Jahre Straßenwärterausbildung in Brandenburg zurückblicken, zeigt die Bedeutung einer verlässlichen Nachwuchsausbildung für die Straßenbauverwaltung. Auch in den kommenden Jahren werden wir weiter ausbilden, denn wir brauchen Nachwuchskräfte, um den vielfältigen Aufgaben auf den Straßen in unserem Land gerecht zu werden.“ 

Das OSZ Havelland richtete über den Schulleiter ein herzliches Dankeschön an den Landesbetrieb Straßenwesen. Seit nunmehr 35 Jahren wird eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit gepflegt, die die Qualität unserer Ausbildung maßgeblich geprägt hat und insbesondere bedankt sich der Schulleiter in seiner Ansprache für den festlichen Rahmen, in dem heute diese beiden Ereignisse begangen werden können. Diese langjährige Partnerschaft ist kein Selbstzweck: Sie steht für Kontinuität, für fachliche Exzellenz und für die praxisnahe Vorbereitung junger Menschen auf die Herausforderungen im Straßen- und Verkehrsbereich. Dafür gebührt dem Landesbetrieb unser ausdrücklicher Dank.

Ein besonders sichtbares Zeichen dieser Zusammenarbeit ist das langjährige und durch Frau Vierjahn betreute**Alleenprojekt**. Viele von Ihnen haben an diesem Projekt mitgearbeitet oder mehrere Jahre seine Entwicklung begleitet. Die Alleen sind mehr als nur Bäume entlang einer Straße: Sie sind Lebensraum, Klimaschützer und Teil unseres kulturellen Erbes. Durch gemeinsames Planen, Pflegen und Erhalten haben Auszubildende und Fachkräfte gezeigt, wie praxisorientiertes Lernen zu nachhaltigen Ergebnissen führt.
Dieses Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Ausbildung, Umweltschutz und Bürgerinnen- und Bürgerinteresse Hand in Hand gehen können.

Zum Schluss möchte das OSZ Havelland allen Absolventinnen und Absolventen gratulieren: Sie haben gelernt, angepackt und Verantwortung übernommen. Wir sind stolz auf Sie und vertrauen darauf, dass Sie die Straßen von morgen sicherer, nachhaltiger und lebenswerter machen.

Herzlichen Glückwunsch zur Freisprechung — alles Gute für Ihren weiteren Weg!

U. Tiarks

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Veröffentlichung

Do, 03. September 2026

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