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Jena – Spiel, Spaß und Spannung in 2 Tagen

8:00 Uhr Abfahrt. So beginnt die kleine Reise der AUO 09a und der AUO 09b nach Jena. Im Bus herrschte gute Stimmung. Die Zeit vertrieb man sich mit Zeitschriften, Musik hören, gemeinsames Singen oder einfach noch ein wenig Schlaf nachholen.

In Jena angekommen ging es für die eine Gruppe ins Optische Museum und die andere Gruppe hatte Freizeit. So verbrachten die Einen Zeit im Museum und die Anderen strömten in die schöne Altstadt Jenas um das schwer verdiente Lehrlingsgeld bei H&M, Vero Moda oder winzigen Läden , mit 50% Rabatt auf alles , auszugeben. Zwischen den einzelnen Läden gab es dann immer noch kurzes Sightseeing. Nach 2 Stunden Shopping und Sightseeing und vielen ungezählten, bis oben hin gefüllten Tüten, später ging es dann endlich ins Hotel. Nach der Zimmerverteilung liefen die Duschen heiß, denn das schwüle Klima und die lange Busfahrt brachten den einen oder anderen sehr zum schwitzen. Frisch geduscht ging es dann zum Essen bei dem die letzten Einzelheiten für den Abend besprochen wurden.

Die Einen im Taxi, die Anderen zu Fuß trafen wir am Planetarium Jena ein um uns die Show „Queen Heaven“ anzuschauen. Eine 2007 produzierte Lasershow, welche mit einzelnen Videoausschnitten oder Bildern der Gruppe bestückt war und untermalt wurde mit den besten Hits von Queen. Bei dieser Show konnte niemand mehr stillsitzen. Nach der Show ging es gut gelaunt in die Altstadt zurück und man ließ sich in eines der vielen Straßencafés nieder, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Für manche ging der Tag noch bis tief in die Nacht. Erst beim Frühstück wurden die einzelnen Erlebnisse des Abends ausgewertet.

Noch mit der Kissenfalte im Gesicht und verschlafenen Augen ging es früh los zur „Hermann Pistor“ Fachschule Jena. Dort angekommen wurden wir von den Lehrern mit einer kleinen Einführung sehr herzlich begrüßt. Die Klasse wurde in 3 Gruppen geteilt und so ging es zur ersten der drei Stationen. Bei der ersten Station bekamen wir einen ersten eigenen Eindruck der Refraktion. In kleinen Gruppen von 3 Personen prüften wir uns gegenseitig die Augen. Begonnen wurde bei +5dpt. Ziel des ganzen war es die Veränderung des Visus abhängig von der Dioptrienzahl bei jedem Einzelnem zu überprüfen. Weiter ging es dann zur nächten Station. Hier war das Thema „Screening“. Durch den zuständigen Lehrer in das Thema eingeführt, arbeiteten wir an einzelnen Stationen. Wir erhielten einen Arbeitsbogen und füllten diesen mit unseren Ergebnissen von Augendruckmessen, Farbsehen oder Kontrastsehen. Dann gab es eine kleine Mittagspause und danach zur letzten Station. Schwerpunkt war hier die Kontaktlinsenanpassung. Nachdem der zuständige Lehrer uns einzelne Linsenarten gezeigt und uns wichtige Informationen zur Anpassung gegeben hatte, durfte er bei einem Freiwilligen die Hornhautgröße messen, den Tränenfilm überprüfen und zum Schluss mit der Spaltlampe das Auge untersuchen. Die Gruppe verfolgte gespannt am Monitor, wie uns der Tränenfilm, die Anordnung der Wimpern oder der Verlauf der Äderchen gezeigt wurde. Nachdem wir von den Lehrern verabschiedet wurden, konnte man bei Einigen Begeisterung für die Schule spüren.

Zurück im Bus fuhren wir zu unserem letzten Punkt der Jenafahrt. Wir steuerten die „Imaginata“ an. Wie der Name schon verrät, geht es um Täuschungen. Alles durfte ausprobiert werden, sozusagen ein großer physikalischer Spielplatz. Ein Spiegelkabinett, eine übergroße Lochkamera oder die Tuschelmuschel brachten uns große Freunde. Highlight war ein Drahtseil gespannt zwischen zwei Gebäuden, das man mit einem Fahrrad überqueren musste. Das Fahrrad hatte in ca. 2m Tiefe ein 30kg Gewicht zu hängen, welches das Kippen des Rades verhinderte. Viele Mutige wagten sich auf das Fahrrad und strampelten 5m das Seil entlang. In einer großen Halle waren dann noch ein paar kleine Spielereien zum Selbstentdecken. Aber auch dieser Tag ging schnell zu Ende und so machten wir uns auf den Weg zurück nach Rathenow. Mit vielen neuen Eindrücken verließen wir Jena und wer weiß, vielleicht verirrt sich der eine oder andere von uns dort um sich seinen Meistertitel zu holen.

C. Fender, A. Balke und S. Koppe
AUO09b