| Aktivitäten OSZ öffentlich |
SCHILF-Tag am OSZ Der 23. November stand ganz im Zeichen einer schulinternen Lehrerfortbildung (SCHILF), die die einzelnen Abteilungen wie folgt genutzt haben: |
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| Abteilung 1: Entwicklungspsychologie Jugendlicher – der Übergang von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II | |
Zu diesem Thema waren die Erwartungen der Lehrkräfte geteilt: Geringe Erwartung: „Jeder hat Pädagogik studiert und dieses Thema nahm im Studium einen herausragenden Platz ein.“ Neugierde: „Die moderne Jugendforschung - insbesondere internationale Bildungsvergleiche wie die TIMSS-Studie von 1997 oder die PISA-Debatten - haben sicher zu neuen Erkenntnissen geführt, die eventuell neue Handlungsstrategien bereithalten, welche man noch nicht kennt.“ |
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Man näherte sich dem Thema mit Fragen zu „dem Jugendlichen“: 1. Wie ist „er“ nun also? Doch wohl nicht nur „hungrig und durstig“!! 2. Wie wünscht man sich den „idealen Schüler“? Auch hier gingen die Meinungen auseinander: Die einen erleben „ihn“ so: lernunwillig , gelangweilt, passiv, spaßorientiert, geringe Widerstände suchend, ohne Wertekenntnis, leicht ablenkbar, schreibfaul, sich selbst überschätzend, antriebslos. Andere wiederum kennen „ihn“ auch so: humorvoll, freundlich, leistungswillig, ehrgeizig, bereit, sich auf gegebene Situationen einzulassen, offen und aufgeschlossen, kindlich erwachsen. Nur schwarz / weiß kommt dem wohl nicht näher. |
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Ein guter Lehrer erkennt in dem jungen Menschen eben auch Angst, Unsicherheit, Überlastung, Zerrissenheit, das Gefühl, ein (ewiger?) Verlierer zu sein, mangelndes Selbstwertgefühl, viele Probleme, die er schon in jungen Jahren mit sich herumtragen muss. – Die oft zur Schau getragene Selbstsicherheit ist zumeist nur ein Zeichen von Hilfslosigkeit. So manch einem mangelt es zu Hause an Unterstützung – nicht jeder kann sich die Matheaufgaben o.a. von Vati oder Mutti erklären lassen. Nicht alle Fragen konnten an diesem Tag beantwortet werden. Hier lagen die Erwartungen und Interessen der Teilnehmer und die der Referentin hinsichtlich der Thematik doch etwas auseinander. |
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| Abteilung 2: Schulrecht und Erziehungsaufgaben | |
Im Vorfeld bestand der Wunsch vieler Kollegen, sich mit dem Schulrecht im Kontext mit Erziehungsaufgaben auseinanderzusetzen. Deshalb freuten wir uns, dass Herr Burghardt für diese Veranstaltung gewonnen werden konnte. |
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| Abteilung 3: Gewaltprävention und Umgang mit Gewalt an Schulen | |
| Zu diesem hochbrisanten Thema, das gerade vor dem Hintergrund immer neuer Gewalttaten an Schulen, über die in letzter Zeit leider zu oft in den Medien berichtet werden muss und der Ungewissheit, wie man sich selbst in einer solchen Situation verhält haben die Kollegen der Abteilung 3 eine Weiterbildung organisiert. Herr Mattausch, ein in der Gewaltprävention an Berliner Schulen tätiger Polizeibeamter, konnte als Referent gewonnen werden. Gespannt fanden sich die Kollegen am Montag, den 23.11.2009 im Fachraum ein. Zu Beginn der Weiterbildung stellte Herr Mattausch die Notwendigkeit eines einheitlichen pädagogischen Handels als Maßnahme der Gewaltvorbeugung dar. Schüler müssten eindeutige, von allen Lehrern geforderte Grenzen gesetzt bekommen, deren Einhaltung überwacht werden müssen. Unterschiedliche Ansprüche der Kollegen an das Verhalten der Schüler würden häufig nicht verstanden und führten so zu Missverständnissen und Gewaltbereitschaft. Anschließend wurde eine Handlungskette zur Gewaltvermeidung beschrieben und an mehreren Rollenspielen eingeübt. Diese Rollenspiele erforderten zwar eine Menge an Überwindung, aber die, welche mitmachten berichteten nachher, dass es ihnen nicht nur viel Spaß gemacht habe sondern sie auch viel dabei gelernt hätten. Zum Abschluss gab es noch etwas Rechtskunde. Was sich zwar auf den ersten Blick trocken anhört, war doch sehr informativ. Viele Unsicherheiten und Halbwahrheiten konnten ausgeräumt und geklärt werden. Hierbei wurde dann auch darauf eingegangen, was im Falle einer Gewalttat zu beachten und zu veranlassen ist. Die vier Stunden waren schnell vorbei und als Herr Mattausch sich verabschiedete, hatte so mancher Kollege das Gefühl, dass wir gerade erst begonnen hätten. |
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| Abteilung 4: Teambildungsmaßnahme und Besichtigung der Teigwarenfabrik in Riesa | |
| Während der zwei Jahre Bauzeit waren die Kollegen der Abteilung 4 in zwei Objekten 45 km voneinander getrennt. Um wieder etwas mehr Zeit außerhalb der Pausen zu verbringen und diverse Absprachen zu treffen oder auch nur sich auszutauschen begab man sich morgens um 7:00 Uhr mit einem Reisebus auf den Weg nach Riesa. Nachdem alle Kollegen an drei Treffpunkten aufgesammelt waren und der erste Kaffee verteilt war (vielen Dank an unsere Bordservicekraft Frau Schulz) fanden auch schon die ersten Gespräche statt. Egal ob privater Natur oder die Schule bzw. den Unterricht betreffend tauschte man sich intensiv aus. Die Teilkonferenz Lernfeld tagte sehr intensiv und konnte nur durch eine Zwangspause seitens des Busfahrers (Lenkzeitenregelung) unterbrochen werden. |
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In Riesa angekommen stärkte man sich im Nudelrestaurant und war erstaunt welche Vielfalt bei Nudeln existieren. Danach ging es zur Werksbesichtigung an derem Anfang ein Film über Nudeln im allgemeinen und den Standort Riesa im besonderem stand. Übrigens: Die Anzahl Eier entscheidet über die Qualität der Nudeln. Im Anschluss ging es in das Nudelmuseum wo neben der Historie auch Formen z.B. der legendären Buchstaben-Nudeln besichtigt werden konnte. |
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| Die Rückfahrt wurde dann u.a. intensiv für Skatrunden oder Test-Korrekturen genutzt. Nach einem anstrengenden aber bereicherndem Tag wurde die "Heimat" gegen 20:00 Uhr erreicht. Wir danken Herrn Behrendt von dem gleichnamigen Busunternehmen für die sichere Fahrt und Frau Schulz für die gute Organisation. | |