Erfahrungsaustausch zur Straßenwärterausbildung
Die Zusammenarbeit zwischen den an der Ausbildung beteiligten Stellen ist ein wichtiges Kriterium für die Qualität einer Berufsausbildung. Aus diesem Grund wurde ein Erfahrungsaustausch zur Straßenwärterausbildung organisiert. Am 26.11.09 trafen sich Vertreter des Landesbetriebes für Straßenwesen des Landes Brandenburg, der ausbildenden Kommunen und Landkreise, Vertreter des ÜAZ Brandenburg/Friesack und Lehrkräfte des Oberstufenzentrum Havelland im Saal des ÜAZ in Friesack.
Um Inhalte und Abläufe in der Ausbildung für alle deutlich zu machen, wurden diese von den Beteiligten einzeln vorgestellt.
Herr Heyne vom Oberstufenzentrum erläuterte die Inhalte des Lernfeldunterrichtes und ging auf die daraus resultierenden Anforderungen im Berufsschulunterricht ein.
Am Anfang der Ausbildung werden in allen Ausbildungsberufen in der Abteilung 2 mathematische und zeichnerische Grundlagen wiederholt und in Form einer Leistungskontrolle bewertet. Diese Form der Wiederholung hat sich bewährt, um den Leistungsstand der Auszubildenden zu ermitteln.
Herr Lange und Herr Schneider vom ÜAZ stellten den Plan für die überbetriebliche Ausbildung vor.
Herr Arndt aus der Autobahnmeisterei Erkner berichtete über die Ausbildungsabschnitte der Auszubildenden in einer Meisterei.
Ein Tagungsordnungspunkt war die Prüfungsvorbereitung. Hier stellten alle Beteiligten fest, dass diese noch verbesserungswürdig ist. Deshalb werden zukünftig die Auszubildenden, Ausbilder und Lehrer eine Übersicht zu den Prüfungsschwerpunkten bekommen. Ebenso wird in Zukunft am OSZ zum entsprechenden Zeitpunkt eine Klausur unter Prüfungsbedingungen geschrieben. Um die Erfahrungen ehemaliger Auszubildenden zu nutzen, sollen diese mit in die Prüfungsvorbereitung mit einbezogen werden. Vor den Prüfungen sollen Straßenwärter über ihre Prüfungserlebnisse in der Schule berichten können. Herr Meyerhoff erläuterte die aktuelle Leistungsbewertung am OSZ. Diese wurde von den meisten Anwesenden als besser angesehen , weil sie die tatsächlichen Leistungen in der Schule transparenter macht. An den halbjährlichen verbalen Beurteilungen der Auszubildenden wird auch in Zukunft festgehalten. Über eine veränderte Form tauschen die Verantwortlichen zu gegebenen Zeitpunkt noch mal aus.
Mit diesem Erfahrungsaustausch wurden viele Fragen von Seiten der Beteiligten beantwortet und ein Schritt zur Qualitätsverbesserung in der Straßenwärterausbildung getan.
Meyerhoff
Abteilungsleiter |