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Schülerfirmen „starten“ durch

Nicht nur mit ihren Unternehmen starten die Schülerfirmen durch. Am 27. April 2010 hieß es Anschnallen und ab auf die Startbahn. Auf Einladung der DKJS fuhr die Initiative „Schülerfirmen im Havelland“ mit dabei auch unsere zwei PAD und das Schülercafe nach Leipzig.

Nach dem Passieren der Sicherheitsschleuse (für viele schon das erste Highlight) ging es aufs Rollfeld zu einer der größten Frachtmaschinen der Welt, der Antonov, die so groß ist, dass wir mit dem Bus hätten durchfahren können. Wir erfuhren, dass sich Leipzig zu dem Frachtzentrum in Europa entwickelt, was auch die DHL als größter Nutzer für sich erkannt hat. Vorbei an Spezialräumfahrzeugen (5,80 m Räumschild, je 500.000 € teuer), die im Winter zu 12 leicht versetzt nebeneinander fahrend für eine freie Start- und Landebahn sorgen ging es zur Feuerwehr. Nach EU-Vorschrift müssen 24 Feuerwehrleute ständig präsent sein um im Gefahrenfall mit ihren bis zu 1,1 Mio € teuren Löschfahrzeugen helfen zu können. Hiernach erfolgte nach Freigabe durch den Tower eine Fahrt mit voller Geschwindigkeit über die Start- und Landebahn. Hierfür wurde extra die komplette Befeuerung (alle Lichter auf und neben der Bahn) eingeschaltet.

Weiter ging es zu einem der modernsten Automobilwerke Europas, dem von  BMW. Schon bei der Planung wurde ökologisch, ergonomisch und natürlich ökonomisch und somit nachhaltig gedacht. Die Umwelt schonen durch Energierückgewinnung und überhaupt sparsame Umgang mit Energie sowie für jeden Mitarbeiter gesundheitsschonende Arbeitsplätze (z.B. höhengerechte Montage, Holzschwingboden statt Beton, Jobration im Team frei wählbar, usw.) sorgen für gutes Arbeitsklima und wenig Ausfall was sich wirtschaftlich rechnet. In der Karosseriebauhalle staunten die Schüler über die mehr als 800 Roboter die 97 % der Arbeit erledigen. In der Lackiererei erlebten sie was 100 % Qualität bedeutet, doch der Höhepunkt war dar Gang entlang der Fertigungsstrecke, die wie eine Hand angeordnet für eine optimierte Logistik sorgt und an deren Ende die „Hochzeit“, das Zusammenkommen von Karosserie, Fahrgestell und Motor, stand. Räder dran etwas Kraftstoff und fertig ist der Wagen.

Fertig waren dann auch alle als wir zurück in Nauen waren. Ein umgekippter LKW blockierte für fast 4 Stunden die Autobahn und nur dank eines sehr freundlichen Polizisten, der uns als erstes nach der Räumung losfahren lies waren wir gegen 22.00 Uhr zurück. Wir danken der DKJS und der Firma Buteo-Behrendt für einen sehr gelungen Einblick in die Arbeitswelt.

siehe auch weiteren Bericht auf "Schülerfirmen" unter Aktuelles (in Kürze)

   
Der alte Tower ...
... und der neue
Warten an der Sicherheitsschleuse
Pilotenwetterbericht
Kerosin-Tankstelle
Die Antonov - eins der größten Frachtflugzeuge
Spezialschneepflug
Enteisungsfahrzeug für die Flügel
Der Panther - ein Feuerwehrfahrzeug der Extraklasse
DHL - Wartungshalle
Startfreigabe mit voller Befeuerung
Das moderne BMW-Werk
Leider gilt innerhalb Foto-Verbot
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