| Aktivitäten Exkursionen |
Jenafahrt 2010 - Ein Einblick in die Entstehungszeit der Augenoptik |
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Wir, die Klassen AUO08b und VMB 08a, sollten am Dienstag den 15. Juni 2010 ein neues Stück Geschichte in der Tradition des OSZ-Havelland schreiben, denn zu diesem Zeitpunkt begann unsere Bildungsreise, erstmals über 3 Tage, ins schöne Thüringen. Nach etwas mehr als 4 Stunden, eher weniger bequemer Busfahrt, erreichten wir die Studentenstadt Jena und starteten gleich unsere Besichtigung der Fachhochschule mit demBereich der Optik. Somit begaben wir uns auf den Weg in den Keller, um uns von den viel beschriebenen technischen Möglichkeiten in den Laboren zu überzeugen. Wir wurden auch gleich als „Versuchskaninchen“ eingespannt, um verschiedene Aufnahme- bzw. Messvarianten kennen lernen zu können. Für die Studieninteressierten unter uns, wird die Wahl der richtigen Fachhochschule nicht einfach. Kaum im Hotel angekommen, nahmen wir das Abendessen zu uns und machten uns dann um 17:45 auf dem Weg ins Planetarium. Nach einem längeren aber schönen Spaziergang durch den Park von Jena, sind wir alle gesund und munter und mit großer Vorfreude, was uns jetzt wohl erwarten wird, am Planetarium angekommen. „Queen Heaven“ im Zeiss- Planetarium. „The Show must go on“ Unterlegt war dieses Programm sowohl mit Licht- und Lasereffekten, als auch mit den bekanntesten Musikstücken der Rocklegenden.
Bekannte Stücke wie „We will Rock you“, „Radio Gaga“ oder „We are the Champions“ animierten manch einen zum mitsingen.
Nach ca. 70 Minuten war die spektakuläre Show schon am Ende angekommen. Am Tag zwei folgten Ausflüge nach Erfurt und Weimar inklusive Stadtbesichtigung, Literaturausflug in die Weimarer Klassik und der Blick in einen dunklen Teil unserer Geschichte mit dem Besuch der Gedenkstätte Buchenwald. Weiterhin präsentierte sie uns die sehenswerte Architektur des Stadtbilds und informierte uns über Sport und Kultur. Nach einer 90 minütigen Fahrt, in der wir Erfurt von verschiedenen Seiten kennen gelernt haben, besuchten wir, als unseren letzten Kulturpunkt, die Krämerbrücke. Wir platzierten uns in der Mitte der Brücke wo uns erklärt wurde das die Krämerbrücke eigentlich keine richtige Brücke war, sondern eine kleine Gasse die jeweils auf beiden Seiten bebaut ist mit sehr schmalen Häusern, die hier keine Seltenheit sind. Im unteren Teil der Häuser befinden sich viele kleine Kramläden, das war auch schon früher so. Daher der Name „Krämerbrücke“. Die Krämerbrücke ist nur für Fußgänger und Fahrradfahrer zu erkunden und hat eine Gesamtlänge von 125 m. Nun wagten wir auch einen Blick unter die Brücke und waren sehr erstaunt als wir sahen, dass unter den vier Brückenbögen doch noch Wasser hindurchfließt. Danach hatten wir 2 Stunden Zeit zur freien Verfügung. Einige nutzten diese um ausgiebig zu shoppen, andere gingen ein Eis essen und manche besuchten weitere Kulturhöhepunkte. Das Wetter hat super mitgespielt und optimale Stimmung verbreitet. So gestaltete jeder individuell seinen Aufenthalt in der Landeshauptstadt Thüringens und genoss die schöne Zeit. Speziell die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald. In dem Ehemaligen Kammergebäude wurde auf 3 Etagen ein Museum errichtet, in dem Zahlreiche Fotografien, Gebrauchsgegenstände der Häftlinge, Listen der SS und vieles mehr ausgestellt sind.
Auf dem Gelände des Lagers sind heute nur noch die Umrisse der Lagergebäude zu sehen. Am letzten Tag der Jena – Klassenfahrt ging es in das Optische Museum in Jena. Erschreckend jedoch war der Einblick in die nachgestellte Zeiss-Werkstatt, besonders im Bezug auf die Lichtverhältnisse bei der Arbeit. Für uns wären das heute unvorstellbare Arbeitsbedingungen. Zu sehen waren alle Arbeitsschritte der Mikroskopherstellung, beginnend beim Schleifen der Linsenrohlinge und das Polieren der hochwertigen Linsen per Hand. Im Untergeschoss : die oben genannte Zeisswerkstatt , eine Hologrammsammlung und eine Themendarstellung zu „Farben“ Im Erdgeschoss : Geschichte der Sehhilfen , die Entwicklung der Mikroskopie , Fernrohre , Fotoapparate , Vorgänger der Fotografie , Augenheilkunde , Ernst Abbe und Otto Schott Obergeschoss : der Museumseigene Hörsaal und Planetariumstechnik Ein weiterer Höhepunkt war das Selbststudium mit den vereinfachten Refraktionseinheiten, welches uns einen Einblick in unser weiteres Berufsleben ermöglichte. Drei lehrreiche Tage endeten nun mit der Heimfahrt in unseren geliebten Berufsschulort Rathenow. AUO 08b |
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