Projekttag am 13. Juli 2009 „Wissenswertes rund um das Auge und der Sehbehinderung“
Nach der Eröffnung in der Aula um 9 Uhr begann der Hauptteil unseres Projekttages.
Eingeteilt in 7 Gruppen durchliefen wir verschiedene Stationen, um Wissenswertes rund um das Auge und der Sehbehinderung zu erfahren.
Zu Beginn klärte uns Frau Finn über die Hilfsmittel eines Sehbehinderten auf und schilderte uns das Verfahren ihrer operativen Hornhauttransplantation.
Anschließend erwartete uns Frau Brandstäter in Station 1 und führte uns durch die Dunkelheit. Ganz im Sinne eines Blinden lernten wir uns zu orientieren und fortzubewegen.
Es war für uns sehr interessant zu erfahren, welche Anforderungen an einen Blinden im Alltagsleben gestellt werden. Weiterhin war es überraschend zu entdecken, welche Bedeutung unsere anderen Sinne plötzlich erhielten.
In Station 7 besuchten wir Herrn Durand, der uns über Augenkrankheiten, speziell seiner eigenen Betroffenheit Keratokonus informierte. Leider erhielten wir nur Informationen über seine eigene Augenkrankheit. Es ist interessant, wie lange sich eine Augenkrankheit vom fast gesunden Auge bis zur endgültigen Erblindung hinziehen kann.
Als nächstes zeigte uns Herr Peschel in Station 6 mögliche Hilfen zur Orientierung eines Blinden im öffentlichen Verkehrsraum, wie zum Beispiel, Navigationsgerät, Blindenstock, Blindenhund und Entfernungsmessgerät. Besonderes Interesse zeigte unsere Gruppe bei dem Thema Blindenhunde. Die offene und sympathische Art von Herrn Peschel erzielte ein positives Feedback bei der Gruppe und diente als Grundlage guter Kommunikation.
In Station 5 stellte uns Herr Bräsecke die Blindenschrift und die Bedienung einer Blindenschreibmaschine vor. Besonders gefallen hat uns seine anschauliche Vortragsweise. Einige von uns erhielten eine eigene Visitenkarte in Blindenschrift.
Pünktlich zum Mittag erreichten wir Frau Scholz und Frau Lähns im Blindencafé. Dort wurden wir mit köstlichen Kleinigkeiten verwöhnt. Durch tasten, riechen und schmecken versuchten wir die Snacks zu erkennen. Es war sehr lustig, auch wenn unsere Finger manchmal in der Nutella oder in der Butter steckten bzw. die Speisen nicht immer dort landeten wo sie hingehörten.
Zeitlich musste die Station 3 „Unterrichtsstunde“ sehr kurz von Frau Bergholz gestaltet werden. Ihr informativer Vortrag über Blindheit, sowie die praktischen Übungen, wie die Orientierung im Klassenraum und die zeichnerische Darstellung verschiedener Objekte im „blinden“ Zustand versetzten uns die Welt der Sehbehinderten.
Abschließend ist zu sagen, dass dieser Projekttag rund ums Auge und der Sehbehinderungen uns Wissenswertes sowie Unvergessliches vermittelte.
Wir bedanken uns bei unserer Klassenlehrerin Frau Brandstäter sowie bei allen anderen Mitwirkenden.
Bericht von Gruppe 2
(Martin L., Martin K., Jeanett H., Anna S., Sabrina J., Christine G., Julia B.) |