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Projektwoche zur Berufs- und Studienorientierung am Beruflichen Gymnasium des OSZ Havelland in Nauen

In der Woche vor den Winterferien, vom 26.01.-29.01.2009, fand wie nun schon seit 2003 eine Projektwoche zur Berufs- und Studienorientierung für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums statt. Im Rahmen des Projektes beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler insbesondere mit den Formalitäten einer Bewerbung und erhielten durch Schnupperkurse und die Zusammenarbeit mit mehreren  Projektpartnern Einblick in verschiedene  Berufsfelder und Studiengänge.
Am Schulstandort Nauen informierte Frau Ziethmann von der Agentur für Arbeit über wichtige Schritte der Berufsfindung, Bewerbung und Finanzierung von Ausbildung und Studium. Zusätzlich führte sie in dieser Woche Einzelberatungsgespräche mit Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude in der Kreuztaler Straße durch. Besonders praxisbezogen gestaltete sich die Arbeit mit Frau Tietz und Herrn Voortmann von der Barmer Ersatzkasse. Hier simulierten Schüler Bewerbungsgespräche und wurden über die Vorgehensweise in einem Assessment-Center informiert. Neben diesen Trainingseinheiten boten Vorträge von Referenten der Fachhochschulen Potsdam und Brandenburg und der Bundespolizei Einblicke in weitere Studien- und Berufsfelder. Martin Lodyga, ein ehemaliger Schüler der gymnasialen Oberstufe des OSZ Havelland, stellte gemeinsam mit seiner Ausbildungsleiterin Frau Laurich, seinen Ausbildungsweg und Ausbildungsmöglichkeiten der Deutschen Bank in der Region Berlin/Brandenburg und Sachsen-Anhalt vor.
Außer Haus, nämlich an der Universität Potsdam, konnten die Schülerinnen und Schüler in der Projektwoche  Schnuppervorlesungen in verschiedenen Fachbereichen besuchen und sich im Rahmen des landesweit angelegten Projektes „Studium lohnt“ während einer Campusführung und Vorlesungsveranstaltung ein direktes Bild von der FH Brandenburg machen.
Innerhalb der Projektwoche erhielten Schülerinnen und Schüler zahlreiche Anregungen hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft und den meisten gelang es, eine vollständige Bewerbungsmappe anzufertigen.
Der Dank gilt den Lehrern sowie Unternehmen, die dieses Projekt ermöglicht haben.

Marcel Hilscher, Martin Unger