| Aktivitäten Exkursionen |
| Exkursion zur Firma Stolze Moto-Tech | ||
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Am Mittwoch den 11.03.2009, besuchten wir die Firma Stolze Moto-Tech in Brandenburg/Plaue. Wir waren mit dem Werkstattleiter Herrn Wazda gegen 12:45 Uhr verabredet. Zu Beginn der Exkursion erhielten wir einen Gesamteindruck der angebotenen Leistungen der Firma und ihrer geschichtliche Entwicklung. Das Unternehmen ist seit 1906 ein Handwerksbetrieb, die ursprüngliche Schmiede entwickelte sich zu einem modernem Motoren Center. 1990 wurde das Unternehmen reprivatisiert. Die Schwerpunkte des Unternehmens liegen bei der Reparatur von Diesel- und Die Schüler der Kfz 07b Ottomotoren, Einspritzpumpen und der Restauration von Oldtimermotoren. Einige der 35 Mitarbeiter gaben uns einen kleinen Einblick in ihre alltäglichen Arbeiten, wie z.B. Ein- und Ausbau von Motoren, der Anfertigung von Sonderkolben sowie das Schleifen von Kurbelwellen und Zylindern. Angefangen hat unser Rundgang beim BOSCH Pumpendienst. Ein Mitarbeiter der Abteilung führte uns eine Prüfung der Pumpenelemente vor. Diese dauerte in etwa 5 Minuten, allerdings erklärte und der Mitarbeiter, dass er maximal 1 bis 2 Pumpen am Tag schaffe. Um Sollwerte zu ermitteln stand ein Mikrofilmprojektor zu Verfügung. Im Anschluss zeigte und erklärte uns ein weiterer Mitarbeiter das Schleifen eines Ventilsitzes und im Anschluss das Schleifen des dazugehörigen Ventils. Man erläuterte uns das es 2 verschiedene Winkel gibt in denen man das Ventil schleifen könne einmal 30° und 45°. | |
Herr Wazda führte uns in die Kurbelwellenschleifabteilung, dabei ist uns aufgefallen, dass die verwendeten Maschinen sehr alt waren, aber trotzdem die notwendige Präzision leisteten. Ein weiterer Mitarbeiter zeigte uns noch selbst gegossene Pleuellager und Kolben, die sie in Kundenmotoren einbauen. Anschließend ging es zur Feinstbearbeitung von Zylindern dem Hohnverfahren. Das ist ein zerspanendes Fertigungsverfahren und ist die letzte Bearbeitungsstufe für Zylinder. Von einem Praktikanten wurde uns das Abdrücken eines Zylinderkopfes gezeigt. Hierbei überprüft man in einem 68°C warmen Wasserbad die Dichtheit des Zylinderkopfes. Der Zylinderkopf wird mit Platten an allen Seiten abgedichtet und im vorgewärmten Bad eingetaucht. An den Platten sind Druckanschlüsse, die dazu dienen Druckluft auf den Bauteil zu geben. Das warme Wasser soll dazu dienen, dass der Block bei betriebsnahen Bedingungen geprüft wird. Abschließend sahen wir uns einen Bootsmotor an, der von knappen 500 PS auf 800 PS aufgemotzt wurde. Die Lehrlinge der Kfz 07b. |
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