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Exkursion nach Potsdam am 01.04. 2009 - Dem Weg des Wassers auf der Spur Am 01.04.2009 hat sich die Klasse SPT 06b in Potsdam zu einer Exkursion eingefunden. Ziel dieses Ausflugs war es, das in der Theorie Gelernte durch praktische Beobachtungen zu vertieften. Frau Tscherner von den Stadtwerken empfing uns zur Führung durch das Wasserwerk. In ihr hatten wir als Brunnenbauer einen sehr sachkundigen Gesprächspartner. Vorbei ging es an einem Pegel, mit dem in 6 verschiedenen Tiefen der Zustand und der Grundwasserstand überwacht wird, zum nächsten Brunnen. Dessen Brunnenstube noch aus Mauerwerk bestand, aber gerätetechnisch auf dem neusten Stand war. An dieser Stelle erfuhren wir bei einem direkten Vergleich zwischen eckigem gemauerten Schacht und dem vorherigen runden Fertigteilschacht, die negativen Erfahrungen aus Nutzersicht. Noch dazu, das der gemauerte Schacht nur eine Öffnung für das Begehen und die Montage hatte. In der Filterhalle verfolgten wir den Weg des Rohwassers der aus den Brunnen kam und als erstes durch einen Spezialkessel ging und hier ganz gezielt mit Luft angereichert wird. Genau das was wir sonst immer vermeiden wollen, wird hier zum ausfällen des Eisens und Mangans genutzt. Nach der Luftanreicherung wird das Wasser durch Einstufendruckkiesfilter geleitet, damit sich hier das gebildete Eisenoxid bzw. Manganoxid an dem Filterkies ablagern kann und nicht in die Rohrleitungen gelangt. Das Wasserwerk Leipziger Straße besitzt zwölf dieser Filter, die parallel betrieben werden, wodurch eine sehr große Menge Wasser gleichzeitig gereinigt werden kann. Die dabei sich bildenden Gase bzw. leichtflüchtigen Geruchs- und Geschmacksstoffe werden im Anschluss übereine Rohrgitterkaskade abgeschieden. Nach einem Größeren Zwischenspeicher gelangt das Wasser über die Pumpenhalle in das Versorgungsnetz der Stadt Potsdam. Im Maschinen Haus befinden sich die Reinwasserpumpen, die das Trinkwasser in die Rohrleitungen fördern. Interessant an dem Maschinenhaus war, das hier neben den heutigen Pumpen, Pumpen aus verschiedenen Generationen zur Schaugestellt wurden. Neben dem Abstecher in das kleine „Museum“, welches einige Kuriositäten vor allem aus dem (er-)Leben der Potsdamer Wasserversorger parat hat, interessierte uns natürlich noch wie das Wasser durch das Personal mit Hilfe von Wasserschnelltests untersucht wird. Geduldig beantwortete Frau Tscherner alle unsere Fragen hinsichtlich Regenerierung und Sanierung der Ihr unterstehenden 85 Brunnen im Potsdamer Raum. Nach einem abschließenden Foto mit allen Exkursionsteilnehmern ging es dann auf den Heimweg. |
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