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Besichtigung des ZF Getriebewerks in Brandenburg

Das ZF Getriebewerk Brandenburg gehört zur ZF Friedrichshafen AG, welche zu 93,8% der Zeppelin Stiftung und 6,2% der Dr. Jürgen-Ulderup-Stiftung gehört.

Geschichte

Die Gründung liegt in der Zeit der Zeppeline. Man brauchte qualitativ hochwertige Getriebe und dadurch entstand eine Spezialfabrik für Zahnräder und Getriebe.1908 stürze ein Zeppelin ab, dadurch verschlechterte sich die finanzielle Lage für den Zeppelinbau. Es entstand die Zeppelin Stiftung. 1915 wurde das Werk in Friedrichshafen gegründet. 1946 erfolgte der Wiederaufbau der Werksanlagen in Friedrichshafen.Das Werk in Brandenburg war nach dem Krieg bis 1991 das VEB IFA Getriebewerk. <1991 wurde das Werk von der ZF Friedrichshafen AG übernommen und umbenannt. 2006 hatte die AG 55050 Mitarbeiter, machte einen Umsatz von 11,7Mrd. und hatte 120 Produktionsstandorte in 25 Ländern.

Das Werk

Die ZF Friedrichshafen AG produziert Lenksysteme, Antriebs- und Fahrwerkskomponenten. In Brandenburg werden 6-Gang-Handschaltgetriebe Direktschaltgetriebe und Zahnräder für ein ZF-Werk in Saarbrücken hergestellt.Das Werk in Brandenburg stellt die Zahnräder her und setzt die Getriebe zusammen. Die Arbeiter sind nach Arbeitsgruppen mit verschiedenen Aufgaben aufgeteilt. Ein Arbeiter steuert 2-3 Maschinen, die er bestücken, umbauen und Warten muss. Pro Schicht muss ein Teil jeder Produktionsreihe zur Kontrolle unabhängigen Prüfern vorstellt werden. Das Werk hat eine eigene Abteilung zur Werkzeugherstellung, welche Aufnahmen für Maschine und Kleinteile in Einzelanfertigung herstellt. Die Arbeiten laufen im Werk recht monoton ab. Die Hallen sind laut und es riecht streng, allerdings ist die Vergütung recht hoch – richtet sich nach dem Ecklohn-Tarif der IG Metall.