| Aktivitäten Exkursionen |
Gedenkstätte Potsdam Am 18.04.08 besuchten wir in Potsdam die Gedenkstätte für politische Gewalt. Als erstes wurde uns etwas über die Entstehung der Gedenkstätte erzählt. Das Gebäude ist bereits 100 Jahre alt, und wurde als Stadtgefängnis in Potsdam genutzt. Auf dem Hinterhof befand sich das Gefängnis, welches 100 Gefangene von 1907- 1910 hatte. Dazu gehörten zum Beispiel, Menschen die „Hetze“ gegen Hitler betrieben haben, und Zwangsarbeiter aus dem Ausland (Polen, Tschechien). Im Mai 1945 war die Nazizeit zu Ende, und das Gefängnis wurde beschlagnahmt. Des Weiteren wurden alle Nazis, und Kriegsverbrecher eingesperrt. Nach dem Mauerfall 1989 wurden alle Gefangenen frei gelassen, und seit 1990 stand das Haus offen, um sich das Gefängnis anzuschauen. Jedoch als Gedenkstätte ernannt wurde es 1995, und stand für alle Besucher zur Besichtigung frei. Zur besseren Vorstellung schauten wir uns auch noch einen Dokumentarfilm an. Anschließend besichtigten wir die Freiluftzellen, die Gefangenenzellen, die Duschen, und das „Fotostudio“. Gegen zwölf Uhr dreißig kam eine Zeitzeugin, welche uns den Bericht erzählte, wie sie in Dresden ins Gefängnis gekommen war. Sie musste eine Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten absitzen. Nach circa eine Stunde und dreißig Minuten endete die Erzählung der Zeitzeugin, und somit der Besuch in der Potsdamer Gedenkstätte. Stefanie Schmiedek, KAB07a |
||
![]() |
![]() |
![]() |
Zellentrakt |
Gefängnisinnenhof |
Fotostudio |
![]() |
![]() |
![]() |
Duschraum |
Einzelzelle |
Pritsche |