Aktivitäten Exkursionen
zurück

Kein Tag wie jeder andere – Exkursion zum Brillenglashersteller Essilor

Wir, die Klasse AuO 06b, wurden am 11.06.2008 zu einer Besichtigung der Firma Essilor in Rathenow eingeladen. Nach der freundlichen Begrüßung des Teamleiters Herrn Hermann, begann das erste Referat über die Firmengeschichte! Darin ging es um die Gründung des Unternehmens, die Entstehung des Konzernnamens und die Stellung des Unternehmens auf dem Weltmarkt. Essilor ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Brillenglasoptik und vertreibt weltweit über 350000 Produkte.
Als nächstes erfuhren wir einige sehr interessante Grundlagen zum Thema „Entspiegelung“. Es wurden uns Fakten näher gebracht, die uns im weiteren Verkaufsleben sehr hilfreich sein werden. Die Probleme einer Entspiegelung waren natürlich auch ein großes Thema. Verschiedene Farben der Restreflexe bewegen den Kunden häufig zur Reklamation! Deshalb ist es das Ziel der Firma immer die gleiche Restreflexfarbe bei gleichwertigen Entspieglungen zu erhalten.
Nach den Referaten durften wir bei einem Rundgang in die verschiedenen Arbeitsbereiche reinschauen. Bei der Firma Essilor wird im 3-Schichtsystem gearbeitet. Es gibt ein großes Spektrum an Berufen, welche in der Firma ausgeübt werden. Der Beginn eines jeden Auftrags ist im Kundenservice, wo alle Bestellungen entgegengenommen werden. Außerdem haben die Mitarbeiter hier, im Gegensatz zu früher, eine beratende Funktion. Jeder Augenoptiker kann sich telefonisch über das spätere Aussehen des Brillenglases informieren. Zusätzlich kann ihm auch bei der Auswahl des Glastyps geholfen werden! Nach der Auftragsannahme werden im Arbeitsvorbereitungsraum Karteikarten ausgedruckt und zu diesen die passenden Glasrohlinge ausgewählt! Die Karteikarten begleiten die Gläser nun bis zur Verpackung. Vorher werden die Gläser jedoch noch graviert, aufgeblockt,  geschliffen und poliert. Dann geht’s in den Beschichtungsraum, wo verschiedene Beschichtungen auf die Gläser im Hochvakuum aufgedampft werden. Ist man mit der Beschichtung fertig, wird das Glas zuerst manuell und dann maschinell auf mögliche Mängel untersucht. Der Transport erfolgt größtenteils über Förderbänder, welche sich durch alle Produktionsräume ziehen.
Abgerundet wurde der Tag von einem gesponserten Essen der Firma Essilor.
Vielen Dank an unseren Dozenten, Herrn Herrmann und an Frau Haas, die uns sachverständig durch den Produktionsbereich geführt hat.
Der Tag war lehrreich und sehr interessant.

Thomas Rosenmüller
Elisa Mielsch