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Dresden – eine Reise wert

Vom 17. bis 21. September hieß es für 27 Schüler und zwei Lehrerinnen auf nach Dresden. So trafen sich die besagten Schüler und die beiden auf den Verlauf der Reise gespannten Lehrerinnen vor der Schule, um pünktlich den Bus Richtung Dresden zu erobern. Nachdem auch das teilweise sehr große Gepäck seinen Platz gefunden hatte, konnte es losgehen. Flugs waren wir auf der Autobahn und nach ca. drei Stunden erreichten wir das Jugendgästehaus in Dresden, welches ziemlich zentral liegt.

Da wir strahlenden Sonnenschein mitgebucht hatten, machten wir uns noch am gleichen Tag zu Fuß auf den Weg Richtung Innenstadt. Unser zweistündiger Stadtrundgang begleitet von einer rüstigen, älteren Dame, die uns Interessantes über die Geschichte und die kulturellen Höhepunkte Dresdens erzählte, führte uns über den Zwinger vorbei an der Semperoper bis hin zur Frauenkirche.

Ein weiterer Höhepunkt sollte der Besuch der Semperoper mit einer Führung durchs Gebäude sein, welche für den nächsten Tag anstand. Nach-dem sich alle am „reichhaltigen“ Frühstücksbüfett gestärkt, Kraft getankt und noch ein bisschen Ruhe genossen hatten, machten wir uns auf den Weg. Die Oper ist ein beeindruckender Bau, welcher, wie uns während der Führung erzählt wurde, schon auch insbesondere wegen einer Werbung mit der Radeberger Brauerei verwechselt wird.

Doch wir überzeugten uns am Mittwoch davon, dass dem nicht so ist. Alle freuten sich auf den Besuch der Brauerei in Radeberg. Bei einem Rund-gang erfuhren die Neugierigen viele interessante Dinge über das deutsche Reinheitsgebot und konnten erforschen, welchen Weg das Radeberger Bier geht, um letztendlich in die Flaschen zu gelangen.

Schließlich führte uns unser Weg auch in die Sächsische Schweiz, wo wir uns den Weg zur Bastei sicher einfacher vorgestellt hatten. Doch zunächst genoss die Gruppe die Fahrt mit der S-Bahn von Dresden nach Rathen, um sich dann ins Abenteuer, die Überfahrt mit der Fähre, zu stürzen. Nur so kam sie ihrem Ziel der Wanderung ins Elbsandsteingebirge näher. Wir sind eine schöne Strecke nach oben gewandert, doch runter mussten wir natürlich auch wieder. Bloß wie? Es lockte eine interessante Strecke, die uns an den sogenannten „Schwedenlöchern“ vorbeiführte bzw. durch diese hindurch. Es war nicht immer ungefährlich, doch alle kamen, trotz teilweise erheblichen Gegenverkehrs, wohl-behalten unten an. Ein Stückchen Weg stand uns noch bevor. Die ganz Wanderfesten beschlossen, bis zur nächsten Bahnstation entlang der Elbe zu laufen, wobei insbesondere einer unter ihnen den Weg in Rekordzeit zurücklegte. Den Großteil der Wanderfreunde zog es aber wieder zur Fähre, um so schneller den „heimatlichen Hafen“ zu erreichen und die müden Füße hochzulegen.

Und schon war die Woche vorbei und es hieß Koffer packen, Zimmer aufräumen und ein letztes Mal das Frühstück „zu genießen“.

Für Reisewillige, die Dresden zu ihrem Ziel auserkoren haben, empfiehlt es sich, nach einer anderen Unterkunft Ausschau zu halten, da unsere Erfahrungen mit dem Jugendgästehaus nicht die besten waren.

Insgesamt hat die Reise allen gefallen, was nicht zuletzt an der Kulturvielfalt, der guten Infrastruktur und auch den Shoppingmöglichkeiten gelegen hat, was uns die Freizeitgestaltung erleichtert hat.

(Abteilung 1)