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Die Exkursion zur Deutschen Bundesbank (NL Berlin) Am 15.02.2008 fuhren wir mit der OG05 zur Deutschen Bundesbank nach Berlin. Wir trafen uns um 8:45 h vor dieser, in der Leibnizstraße, Ecke Bismarckstraße. In der Eingangshalle, wurden wir von einem nettem Pförtner empfangen, welcher uns sofort einen Mitarbeiter holte der uns durch die Sicherheitstüren führte. Aufgeregt und nichts ahnend, folgten wir dem Mann in einen großen, hellen Raum. Auf dem mittig platzierten Tisch, standen für jeden Schüler jeweils eine Flasche Apfelsaft, stilles Wasser sowie normales Mineralwasser zum Durstlöschen bereit. Nachdem wir alle einen Platz gefunden hatten, stellte sich der Mann an die Stirn des Tisches und stellte sich kurz vor. Aus Sicherheitsgründen wurden wir gebeten, unsere Mobiltelefone auszuschalten. Er zückte aus seiner Hemdtasche ein Bündel voller Banknoten (es waren insgesamt 1.500,-- €) und verteilte jeweils einen 50er sowie einen 20er an je zwei Schüler, um uns diese im Verlaufe des Vortrages, genau anzuschauen. Sogleich begann er mit seinem Vortrag über das Geld. Als Hilfe dazu, standen ihm ein Flipchart und ein OH-Projektor zur Verfügung.
Um zu verstehen was diese genauen Sicherheitsmerkmale bedeuten, erklärte unser Dozent alle 10 einzeln. Da es den Rahmen des Berichtes sprengen würde, habe ich die einzelnen Sicherheitsmerkmale kurz zusammengefasst. 1. Spezialpapier Das Papier besteht, wie oben bereits erwähnt, aus reiner Baumwolle, weshalb es sich griffig und fest anfühlt. Dadurch bekommt es einen einzigartigen „Knitter-Geräusch-Effekt“ und verliert nicht an Wert, falls es unbeabsichtigt nass wird. 2. Stichtiefdruck Aufgrund der Verwendung einer speziellen Drucktechnik fühlen sich das Hauptmotiv, die Schrift sowie die Wertzahlen auf der Vorderseite der Banknoten erhaben oder merklich dicker an. Führt man den Finger oder Fingernägel sanft über die Banknote, so fühlt man das Relief. 3. Wasserzeichen Das Wasserzeichen entsteht durch Variierung der Papierdichte. Es wird sichtbar, wenn man die Banknote gegen das Licht hält. Helle und dunkle Oberflächen gehen sanft ineinander über, welches das Architekturmotiv sowie die jeweilige Wertzahl erblicken lässt. Legt man die Banknote auf eine dunkle Oberfläche werden die hellen Stellen dunkler. 4. Sicherheitsfaden Der Sicherheitsfaden ist in das Banknotenpapier eingebettet. Hält man die Banknote gegen das Licht erscheint der Faden als dunkler Streifen. Auf dem Streifen werden das Wort „ EURO“ sowie die Wertzahl der Banknote in Mikroschrift sichtbar. 5. Durchsichtsregister Durch Gegenlicht sind unregelmäßige Formen auf den Seiten der Banknoten zu sehen. Diese vervollständigen sich zur Wertzahl. 6. Spezielle Folien Wenn man die Banknote etwas kippt, so erkennt man je nach Betrachtungswinkel im Folienstreifen die Wertzahl der Banknote und das €-Symbol vor einem regenbogenfarbenen Hintergrund. Am Rand erscheint die Wertzahl in sehr kleiner Schrift. 7. Sonderfarben Die Speziellen Farben der einzelnen Banknoten sind einzigartig. Durch kippen des Geldscheines wechselt die Farbe von Purpurrot zu Olivgrün oder Braun. 8. UV-Fluoreszenz Beleuchtet man den Geldschein mit UV-Licht, leuchtet das Papier als solches nicht nur die eingearbeiteten Fasern färben sich rot, blau und grün. Zusätzlich erscheint die Flagge der Europäischen Union in grün mit orangefarbenen Sternen. Die Unterschrift des Präsidenten der EZB wird sichtbar. 9. Mini und Mikroschriften Auf den Banknoten befinden sich an verschiedenen Stellen Buchstaben in Mikroschrift. Um diese zu erkennen, benötigt man ein Vergrößerungsglas. 10. Maschinenlesbare Merkmale Das sind Merkmale, die kein menschliches Auge sehen kann. Hier wird das Papier auf Elektrizitätsfähigkeit sowie Leitfähigkeit geprüft. Nach diesem sehr interessanten Vortrag informierten sich noch einige Schüler über einen Ausbildungsplatz und über eventuelle Studiengänge. Zum Schluss durfte sich jeder von uns zerstörtes Geld mit nach Hause nehmen, welches in Folie verschweißt war. Wir bedankten uns bei unserem Dozenten, verabschiedeten uns alle und jeder machte sich auf den Heimweg. Dennis Schulz, Abt. 1 |